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Christian Kohl

 

*1962 in Duisburg, studierte Architektur an der ETH Zürich. Nach Abschluss des Studiums arbeitet er als Assistent für die internationalen Architekten an der Sommerakademie für Architektur im Ruhrgebiet im Vorfeld der IBA Emscherpark. 1991 Eröffnung des Büros in Essen. Die Chance, zwei Theaterbauten zu realisieren, hat zu einer Kooperation und 1995 zur Gründung der Partnerschaft mit dem väterlichen Büro geführt. Seit 2005 wird das Büro unter dem Namen Kohl:Fromme Architekten gemeinsam mit H. Fromme in Duisburg und Essen geführt.

 

 

FÜNF FRAGEN AN CHRISTIAN KOHL , ARCHITEKT

 

 

 

WIE sind Sie Architekt geworden?

 

Mein Vater war selbstständiger Architekt. Das Architekturbüro befand sich seit Beginn meiner Schulzeit im Elternhaus. Die Nähe zum Beruf war alltäglich. Trotz eher zurückhaltender Begleitung meines Berufswunsches durch meinen Vater, habe ich schon früh in der Jugend gewusst, dass ich Architektur studieren werde.

 

Welche Herausforderungen gab es in Ihrem Karriereweg?

 

Zu einem sehr frühen Zeitpunkt nach meinem Studium bekam ich das Angebot, eine erste kleine Aufgabe eigenverantwortlich zu planen und auszuführen. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher, ob ich die Erfahrungen aus angestellter Tätigkeit, die ich in fremden Büros gewinnen konnte, ausreichend durchlaufen hatte. Die Entscheidung fiel dann aber doch zur Selbstständigkeit. Einige Jahre später entstand eine Partnerschaft mit dem Büro meines Vaters, aus der die heutige Partnerschaft Kohl : Fromme Architekten hervorgegangen ist. Das Zusammenarbeiten mit einem Partner ist eine lebenslange Herausforderung.

 

Was hat Sie nach dem Studium zurück ins Ruhrgebiet gelockt?

 

Mit Beginn des Studiums und erst recht während der Zeit des Berufspraktikums in den USA war der Gedanke, zurück ins Ruhrgebiet zu gehen, sehr fern. Am Ende war es aber gerade der Aufenthalt in den USA, durch den ich das Ruhrgebiet als einen spannenden und experimentellen Ort für ein urbanen Lebens entdeckte. Dies führte zu Kontakten zur Architektur Sommerakademie im Vorfeld zur IBA Emscher Park.

 

Wie wichtig ist für Sie das Netzwerken und der Austausch mit KollegInnen?

 

Die Struktur der Netzwerke ändert sich im Laufe der Jahre. Aus der reinen internen Szene wird der Blick auf die beruflichen Netzwerke ausgedehnt. Die Offenheit für überregionale Kontakte kann nicht hoch genug angelegt sein, auch wenn diese Kontakte den längsten Atem und viel Einsatz erfordern.

 

Welche Rolle spielt Kreativität in Ihrem Beruf und welche Tipps für alle Nachwuchs-Kreative haben Sie?

 

Kreativität ist ein Geschenk und eine Verpflichtung. Die Leidenschaft für das Erschaffen von Neuem und die Erzeugung von Begeisterungsfähigkeit im Gegenüber bei der Vermittlung der Ideen werden in jeder Gesellschaft bewundert. Bleiben sie sich treu.

 

Interview: Susanne Pahl, ecce GmbH / Christian Kohl, Dipl.-Arch. ETH / BDA
Foto Slider (c) Christian Kohl

 

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